Olympia-Musik

Unter der gängigen Bezeichnung Olympia-Musik versteht man Kompositionen von Gunild Keetman (1904-1990) nach einer Skizze von Carl Orff (1895-1982) für das Festspiel „Olympische Jugend“ zur Eröffnung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Die Musikstücke hatten die Funktion einer Bewegungsmusik zu den Choreographien von Dorothee Günther (1896-1975) und Maja Lex (1906-1986)...

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Orff-Instrumente / Orff-Instrumentarium

Carl Orff hat das von ihm entwickelte Instrumentarium nie Orff-Instrumente genannt. Er sprach in der Zeit der > Günther-Schule analog dem Sprachgebrauchs der damaligen Musikethnologie von primitiven Instrumenten, vom primitiven Orchester (> Primitive Musik) und von elementaren Instrumenten im Sinne seiner Konzeption einer > Elementaren Musik. Die entscheidende geistige Anregung...

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Orff-Schulwerk (Begriff)

1. Begriffsgeschichte Orff hat den Titel „Orff-Schulwerk“ für eine geplante Veröffentlichung 1930 bei ersten Verhandlungen mit dem Schott-Verlag ins Spiel gebracht (Orff 1976, 114). Der Titel Schulwerk war bei Schott bereits durch das „Schulwerk für Instrumentalzusammenspiel“ op. 44 (erschienen 1927) von Paul Hindemith eingeführt. Das „Geigen-Schulwerk“ der Freiburger Musikpädagogen Erich...

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Ostinato

Ostinato, > Melos, > Modus und > Bordun bilden die wesentlichen Komponenten des elementaren Satzes im Sinne Carl Orffs. Als Ostinato (Europäische Musik) oder Pattern (Populäre und nichtwestliche Musik) bezeichnet man eine rhythmische, melodische oder harmonische Einheit, die durch ihre formelhafte Wiederholung Struktur schafft. Grundsätzlich ist Repetition von Formeln „ein...

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