Rhythmus- und Tanzbewegung / Gymnastik- und Tanzbewegung

Ich widme diesen Artikel den Tänzerinnen und Tanzwissenschaftlerinnen, die mir auf der Mary-Wigman-Konferenz 1986 in Berlin durch ihre Ausstrahlung und die Gespräche unvergessliche, prägende Eindrücke vermittelt haben (M.K.)

Die kulturellen Phänomene Bewegung und Moderne stehen in enger Beziehung zueinander, denn „Bewegung ist eine zentrale Metapher für das Selbstverständnis der Moderne und zugleich eines ihrer grundlegenden Konzepte“ (Klein 2004, 7). Innerhalb der Moderne steht die erste Konzeption des Orff-Schulwerks, das OSW > „Elementare Musikübung“ im historischen Rahmen der Rhythmus- und Tanzbewegung (ca. 1890 – 1930). Wie die Körperkultur (> Körper) gehört diese zur Lebens- und Kulturreform (Huschka 2002, 87ff.). Der „Kult der Bewegung“ (Nitschke 1990) trägt von Anfang an ideologische Züge. Ihren theoretischen Schwung bekommt die Lebensreform durch die Kulturkritik von Friedrich Nietzsche (1844-1900) und die Lebensphilosophie von Henri Bergson (1859-1941). Das Motto der Reformbewegung ist die Mahnung des großen Philosophen der Aufklärung Jean-Jacques Rousseau (1712-1778): „Zurück zur Natur“. Die Reformer versuchen, dieses Ziel durch ein Zurückgehen auf natürliche Lebensformen in Reformkolonien außerhalb der Stadtzivilisation auf den Weg zu bringen. Reformkolonien bzw. Künstlerkolonien sind u.a. der Monte Verità bei Ascona, Hellerau bei Dresden, Worpswede bei Bremen und Dachau bei München. Freikörperkultur, organische Ernährung, Gymnastik und Tanz werden als Mittel gesehen, um einen neuen Menschen zu formen (Hepp 1987, 75-88). Zu dieser Zukunftsvision gehört eine, vom nackten Körper ausgehende Ästhetik, wie sie in der damals weit verbreiteten Zeitschrift „Die Schönheit“ propagiert wurde. Diese Reformansätze sind mit einem Sammelsurium von Weltanschauungen verbunden und dementsprechend ist dies Zeit reich an Reformern, Revolutionären, Propheten und Visionären. Angesagte Denkrichtungen sind Okkultismus, Theosophie, Anthroposophie, östliche Philosophie und Lebensphilosophie (Szeemann 1980). Die Erziehung zur Kunst wird zur wichtigsten Strategie der Kulturreform. So treten z.B. bei dem Schweizer Maler Ferdinand Hodler 1853-1918) und dem Genfer Rhythmikpionier Émile Jaques-Dalcroze (18651950) „Kunstsprache und Tanzsprache“ (Senti-Schmidlin 2007) in eine enge Beziehung. Überhaupt ist der Einfluss der Tanzprotagonistinnen auf die Bildende Kunst außerordentlich groß, wie z.B. auf Auguste Rodin, Henri Matisse, Emil Nolde, Ernst Ludwig Kirchner, Ferdinand Hodler, Ludwig von Hofmann sowie auf einige Bauhaus-Künstler (Adelsbach/Firmenich 1996). Auch der Einfluss auf die Literatur lässt sich nachweisen, wie z.B. auf Frank Wedekind, Hugo v. Hofmannsthal, Edward Gordon Craig und Rainer Maria Rilke (Gumpert 1994). In Deutschland nimmt die Kunsterziehungsbewegung (Scheibe 1984, 139-170) als wichtiger Teil der Reformpädagogik mit den drei Kunsterziehungstagen 1901 in Dresden (Zeichenunterricht und Bildende Kunst), 1903 in Weimar (Sprache und Dichtung) und 1905 in Hamburg (Musik und Gymnastik) ihren Anfang. Dass die Erwartungen auf eine kulturelle Erneuerung überzogen waren, zeigt ein Satz von Alfred Lichtwark (1852-1914), dem Vorkämpfer der Kunsterziehungsbewegung in Hamburg: „Musik und Gymnastik in Urformen der Tänze vereint, sollen uns ein Geschlecht freier Menschen heranbilden helfen, das die anerzogene Furcht vor der Selbstdarstellung verloren hat“ (H. Günther 1990, 18).

Der Drang nach einem Aufbruch aus erstarrten kulturellen Schemata und nach einem bewegten Neubeginn spiegelt sich in dem, Hermann von Bülow zugeschriebenen Satz „Am Anfang war der Rhythmus“ – das wohl häufigste Zitat in der Literatur dieser Zeit. Die Schlüsselbegriffe der starken Dynamik sind Reform, Natur, Rhythmus, Ausdruck. Sie manifestieren sich im Bereich der Bewegung und des Tanzes in verschiedenen Richtungen, Schulen, Konzeptionen, deren Nachwirkungen teilweise bis heute zu beobachten sind (vgl. Oberzaucher-Schüller 1992, Müller/Stöckemann 1993, Brandstetter 1995, 49-90, Müller 1996, Kugler 2000, Huschka 2002, Steffen-Wittek 2011) und zu deren Kategorisierung folgendes Schema vorgeschlagen werden soll:

  • Zurück zu einer natürlichen ästhetischen Harmonie: Getanzter Jugendstil (Loïe Fuller, Grete Wiesenthal)
  • Zurück zu den Griechen auf dem Weg der Körperbefreiung durch formal streng geregelte ästhetische Gymnastik (Geneviève Stebbins, Hedwig Kallmeyer) oder durch freie, improvisatorische Gestaltung und durch altgriechische Kunst insiprierte tänzerische Ekstase (Isadora Duncan).
  • Zurück zu anatomisch richtigen und ästhetischen Bewegungen von Frauen (Bess Mensendieck, > Mensendieck-Gymnastik)
  • Zurück zu den Griechen durch Rhythmische Gymnastik und Plastique animée (> Methode Jaques-Dalcroze)
  • Zurück zum tänzerischen Körper als primäres Medium durch expressiven Tanz (Ausdruckstanz) und Unabhängigkeit von Musik (Rudolf von Laban, Mary Wigman)
  • Zurück zum Religiösen in einer orientalisierenden Tanzkunst (Ruth St. Denis)
  • Zurück zu einer naturnahen Lebensform mit Gymnastik und organischer Ernährung (Frauengemeinschaft Loheland in der Rhön)
  • Zurück zu Rhythmus, Kraft und Ausdruck als vitalistische Weltanschauung (Bode-Gymnastik)

Das Wort „zurück“ meint hier keine historisierende Rückwendung. Es geht um eine Wiederentdeckung von Quellen, die durch kulturelle Prozesse verschüttet wurden. Beispiele sind die Dämonisierung von Körper, Erotik und Tanz im christlichen Mittelalter (Stocks 2000), die Kontrolle und Unterdrückung von Affekt und Körperausdruck im Prozess der Zivilisation (Rittner 1991) sowie die zwanghafte Modellierung des Körpers durch das puritanisch geprägte Körperverständnis des bürgerlichen Zeitalters. Dazu gehört auch „die soziale Dressur des Sitzens“ (Milz 1994, 93f.) die durch das schulische Stillsitzen seit der Verordnung der Allgemeinen Schulpflicht im 19. Jahrhundert die Körper- und Bewegungswahrnehmung reduziert hat sowie schließlich die Unterdrückung der bewegungsauslösenden Wirkung der Musik durch bürgerliche Musikrituale (Leonhardmair 2014, 214f.). Für den Prozess der Befreiung waren Vordenker nötig. Zu ihnen gehören F. Nietzsche, dessen Buch „Also sprach Zarathustra“ um 1900 modische Pflichtlektüre war und dessen Sätze „Es ist mehr Vernunft in deinem Leibe, als in deiner besten Weisheit“ und „Nur im Tanze weiß ich der höchsten Dinge Gleichnis zu reden“ (Nietzsche 1927, 35, 121) förmlich als Programm verstanden wurden. Bedeutend als Vordenker waren auch H. Bergson mit der Theorie vom > Schöpferischen in seiner Lebensphilosophie sowie schließlich der Nationalökonom Karl Bücher (1847-1930) mit seiner Studie „Arbeit und Rhythmus“ (1896), von der auch Jaques-Dalcroze beeinflusst war. Wohl das wichtigste Motiv dieser Befreiung der Körperlichkeit war die Übung der Gymnastik und des Tanzes mit nacktem Körper wie es z.B. Mary Wigman bei Laban auf dem Monte Verità kennen gelernt hat (Toepfer 1997). Einen guten Überblick über die Körperkulturbewegung gibt der Stummfilm „Wege zu Kraft und Schönheit“ (UFA 1925), in dem auch die Neue Schule Hellerau, M. Wigman zu sehen sind sowie das Buch „Körperschönheit und Köperkultur“ (H. Fischer 1928). Natürlich ließ die Trivialisierung und Kommerzialisierung der Körperbefreiung nicht lange auf sich warten. So präsentierte die Schönheits- und Nackttänzerin O. Desmond Werke der Bildenden Kunst als sog. „lebende Bilder“ (Claudia Rieger 1992, 373) und auf den großen James-Klein- und Herman-Haller-Revuen in Berlin (Jansen 1987) dienten nackte weibliche Körper dem sexistischen Amusement der sog. Goldenen Zwanziger Jahre.

Da es der Lebensreform über die Körperbefreiung hinaus um einen Weg zu einer neuen Wahrnehmungsfähigkeit geht, entstehen aus den Impulsen der Jahrhundertwende später auch bewegungstherapeutische, tanztherapeutische und körpertherapeutische Verfahren wie die von Elsa Gindler, Dore Jacobs (Steffen-Wittek 2011), Gerda Alexander, Liljan Espenak und Trudi Schoop (Moscovici 1989). Die Pionierinnen des Modernen Tanzes (Begriff nach Brandenburg 1913 und Huschka 2002) agieren alle als Individuen und jede betont das ganz Persönliche ihres Konzepts. Sie lehnen die akademische Tanzausbildung ab und schaffen aus der Improvisation heraus neue Bewegungsformen, die sich untereinander deutlich unterscheiden. Daraus entsteht eine stark individualisierte Ästhetik, die Kreativität und Originalität zur absoluten künstlerischen Norm macht. Die von den Protagonisten geschaffenen Schulen bieten oft ein einseitiges Bild und grenzen sich in doktrinärer Weise voneinander ab. Deshalb werden die Innovationen bereits von Zeitgenossen einer ästhetischen Kritik unterzogen wie z.B. von H. Brandenburg (1913 mit Bildmaterial). I. Duncan u.a. sehen außerdem die gymnastische oder tänzerische Betätigung als wichtiges Medium zur Emanzipation der Frau. Erstmals beginnt auch die moderne Photographie eine wesentliche Rolle für die Dokumentierung dessen zu spielen, was sich zwischen „Bewegungsrausch und Formbestreben“ (Barche/Jeschke 1992) abspielt.

Für die Vorgeschichte des OSWs > „Elementare Musikübung“ in der > Günther-Schule sind nicht alle diese Richtungen von Bedeutung. Die Gymnastikausbildung knüpft an die > Mensendieck-Gymnastik an, die Tanzausbildung zunächst an Labans Ausdruckstanz. Dorothee Günther (1896-1975), Gründerin und Leiterin der Schule des Bundes für freie und angewandte Bewegung, hatte ihr Diplom in der Gymnastikschule von Hedwig Hagemann in Hamburg erworben, der damals prominentesten Ausbildungsstätte für Mensendieck-Gymnastik in Deutschland. Aus dieser übernahm Günther die Praxis, jede Schülerin vor und nach den beiden Ausbildungsjahren im Ganzakt zu fotografieren, um die körperliche Entwicklung zu dokumentieren (Padilla 2002, 79). Ein Bezug zum Ausdruckstanz ergibt sich in den ersten Jahren durch den Tanz-Unterricht der Laban-Schülerin Frit Wehnert, mit dem auch Maja Lex (1906-1986) ihre Ausbildung begann (Padilla 2002, 78). Von besonderer Bedeutung ist die Tatsache, dass Orff M. Wigman mit dem „Hexentanz“ gesehen hat und ihm daraus die intuitive Idee des > Elementaren erwuchs (Orff 1976, 8f., Kugler 2000, 170f.). Wesentliche Impulse für Orff waren die expressive, archaisch wirkende Bewegungskunst, die Musikalität der Bewegungen und die damals ungewöhnliche Verwendung von außereuropäischen Schlaginstrumenten. Der Einfluss der > Methode Jaques-Dalcroze auf das frühe OSW hat indirekten Charakter. Orff betont in seinen Aufsätzen mehrmals die überragende Bedeutung von Jaques-Dalcroze als Pionier der Rhythmik. Die Aspekte der Improvisation und der Dirigiergestik bilden enge Berührungspunkte zwischen den beiden Konzeptionen. Sicher hat auch die kulturelle Breitenwirkung der Bildungsanstalt Jaques-Dalcroze in Dresden-Hellerau (> Hellerau) vor dem 1. Weltkrieg zahlreichen, auf rhythmische Körperbewegung und körperliches Musikverständnis zielenden Konzeptionen den Weg bereitet. Das liegt u.a. daran, dass aus der Schule Hellerau hervorgegangene Persönlichkeiten das Erbe in der Weimarer Republik weiterentwickelt haben, wie u.a. die Rhythmikerinnen Elfriede Feudel und Mimi Scheiblauer, der Rhythmiker Otto Blensdorf und seine Tochter Charlotte Blensdorf, die Tänzerinnen und Tanzpädagoginnen Myriam Rambert, Valeria Kratina und Rosalia Chladek sowie die Bewegungstherapeutin Dore Jacobs.

 

Literaturverzeichnis der OSG und COS: Orff 1976, Kugler 2000, Padilla 2002

Weitere Literaturhinweise:

Adelsbach, Karin/Firmenich, Andrea (Hg.): Tanz in der Moderne von Matisse bis Schlemmer. Köln 1996

Barche, Gisela/Jeschke, Claudia: Bewegungsrausch und Formbestreben, in: Oberzaucher-Schüller, Gunhild 1992, 317-346

Brandenburg, Hans: Der moderne Tanz. München 1913

Brandstetter, Gabriele: Tanz-Lektüren. Körperbilder und Raumfiguren der Avantgarde. Frankfurt/M. 1995

Fischer, Hans W.: Körperschönheit und Körperkultur. Sport, Gymnastik, Tanz. Berlin 1928

Günther, Helmut: Geschichtlicher Abriss der deutschen Rhythmusbewegung, in: Bannmüller, Eva/Röthig, Peter (Hg.): Grundlagen und Perspektiven ästhetischer und rhythmischer Bewegungserziehung. Stuttgart 1990, 13-49

Gumpert, Gregor: Die Rede vom Tanz. Körperästhetik in der Literatur der Jahrhundertwende. München 1994

Hepp, Corona: Avantgarde. Moderne Kunst, Kulturkritik und Reformbewegungen nach der Jahrhundertwende. München 1987

Huschka, Sabine: Moderner Tanz. Konzepte, Stile, Utopien. Reinbek 2002

Jansen, Wolfgang: Glanzrevuen der zwanziger Jahre. Berlin 1987

Klein, Gabriele: Bewegung und Moderne. Zur Einführung, in: Dies. (Hg.): Bewegung. Sozial- und kulturwissenschaftliche Konzepte. Bielefeld 2004, 7-19

Leonhardmair, Teresa: Bewegung in der Musik. Eine transdisziplinäre Perspektive auf ein musikimmanentes Phänomen. Bielefeld 2014

Milz, Helmut: Der wiederentdeckte Körper. München 1994

Moscovici: Hadassa: Vor Freude tanzen, vor Jammer halb in Stücke gehn. Pionierinnen der Körpertherapie. Hamburg 1989

Müller Hedwig: Mary Wigman: Leben und Werk der großen Tänzerin. Berlin 1986

Müller, Hedwig/Stöckemann, Patricia: „... jeder Mensch ist ein Tänzer“. Ausdruckstanz in Deutschland zwischen 1900 und 1945. Gießen 1993

Müller, Hedwig: Vom freien Tanz. Zur Geschichte des modernen Tanzes in Deutschland, in: Adelsbach/Firmenich 1996, 261-268

Niehaus, Max: Isadora Duncan. Leben, Werk, Wirkung. Wilhelmshaven 1981

Nietzsche, Friedrich: Also sprach Zarathustra. Ein Buch für alle und keinen. Leipzig 1927

Nitschke, August: Der Kult der Bewegung, in: Nitschke, August u.a. (Hg.): Jahrhundertwende. Der Aufbruch in die Moderne 1880-1930, Bd. 1, Reinbek 1990, 258-285

Oberzaucher-Schüller, Gunhild (Hg.): Ausdruckstanz. Wilhelmshaven 1992

Padilla, Graziela: Maja Lex, in: Kugler, Michael (Hg.): Elementarer Tanz – Elementare Musik. Die Günther-Schule München 1924 bis 1944. Mainz 2002, 76-94

Rieger, Claudia: „Lebende Bilder“ und „Bewegte Plastik“, in: Oberzaucher-Schüller, Gunhild (Hg.): Ausdruckstanz. Wilhelmshaven 1992, S. 367-376

Rittner, Volker: Körper- und Körpererfahrung in kulturhistorisch-gesellschaftlicher Sicht, in: Bielefeld, Jürgen (Hg.): Körpererfahrung. Grundlagen menschlichen Bewegungsverhaltens. Göttingen 1991, 125-160

Scheibe, Wolfgang: Die reformpädagogische Bewegung. Eine einführende Darstellung. Weinheim 1984 (9. Aufl.)

Steffen-Wittek, Marianne: Die „Befreiung“ des Körpers. Die bewegungsexperimentellen Körperverfahren von Elsa Gindler, Dore Jacobs und Gerda Alexander wirken bis in unsere Zeit, in: Üben & Musizieren 2011, H. 2, 12-15

Senti-Schmidlin, Verena: Rhythmus und Tanz in der Malerei. Zur Bewegungsästhetik im Werk von Ferdinand Hodler und Ludwig von Hofmann. Hildesheim 2007

Stocks, Daniela: Die Disziplinierung von Musik und Tanz: Die Entwicklung von Musik und Tanz im Verhältnis zu Ordnungsprinzipien christlich-abendländischer Gesellschaft. Opladen 2000

Szeemann, Harald (Hg.): Monte Verità. Berg der Wahrheit. Milano o.J. (1980)

Toepfer, Karl: Empire of Ecstasy. Nudity and Movement in German Body Culture 1910-1935. Berkeley 1997

 

Medien:

A History of Dance On Screen. A Film by Reiner E. Moritz. Bonn 2014, Arthaus Musik

Mary Wigman. The Soul of Dance. A Film by Norbert Busé und Christof Dreher. Bonn 2014, Arthaus Musik