Günther-Schule

Die Günther-Schule in München (1924-1944), aus deren Werkstatt das Orff-Schulwerk > „Elementare Musikübung“ hervorgegangen ist, gehört mit ihren Gründern Dorothee Günther (1896-1975) und Carl Orff (1895-1982) zur zweiten Generation der Schulen der > Rhythmus- und Tanzbewegung. Günther hatte ihr Diplom für > Mensendieck-Gymnastik 1919 in der Schule von Hedwig Hagemann (Giese/Hagemann 1920) in Hamburg erhalten, kannte aber auch die Arbeit von Émile Jaques-Dalcroze und Rudolf von Laban (Günther 1962, 220). Die Schule befand sich 1924-1936 in der Luisenstraße und 1936-1944 in der Kaulbachstraße 16 (heute OZM) und war „für damalige Zeit eine äußerst moderne Ausbildungsstätte“ (Lex 1990, 245). Sie war von Günther „großzügig und liberal konzipiert“ (ebd.) und die Leiterin empfahl „ihren Schülern, ihr berufliches Weltbild zu erweitern, um über das fachliche Können hinaus selbstkritisch und urteilsfähig zu werden“ (ebd.). Der Lehrplan von 1930 (Kugler 2002, 241-250) sah „Funktionell-gymnastische Körperbildung“, „Rhythmisch-gymnastische Körperbildung“ und „Tänzerische Schulung“ vor. Die beiden grundlegenden Ausbildungszweige dauerten jeweils zwei Jahre, die Tanzausbildung (später Künstlerischer Tanz genannt) ein drittes Jahr. Den Abschluss bildete die Prüfung zur Gymnastiklehrerin mit einem der beiden Schwerpunkte. Zum musikrhythmischen Teil der Abschlussprüfung gehörten gymnastische und tänzerische Studien, Rhythmik, Improvisation und Komposition, Klavier-, Blockflöten- und Schlagwerkspiel sowie Dirigieren (> Dirigierübung). Kreative Fähigkeiten mussten u.a. durch das Erfinden einer Melodie zu einem gegebenen Rhythmus, einer freien Melodie auf der > Blockflöte zu Tonart- und Taktvorgaben sowie das Erstellen einer Schlagwerkbegleitung zu einer Bewegungsaufgabe nachgewiesen werden. Dazu kam eine schriftliche Hausarbeit, die man Diplomarbeit nannte, weil als Abschluss das Diplom des Deutschen Gymnastikbundes verliehen wurde.

Beide Schulgebäude (vgl. Kugler 2002, 41-49 & 241-260) hatten Gymnastiksäle, Lehrerzimmer, Bibliothek und Büro. Das Instrumentarium umfasste um 1935 zwei Flügel und zwei Klaviere, ein Spinett und ein Orgelportativ, einen Satz Blockflöten aus der Werkstatt von Peter Harlan, einige Borduninstrumente (Drehleier, Dudelsack, Streichbordun) und das damals  einzigartige Schlaginstrumentarium (> Orff-Instrumente). In der ab 1932 eingerichteten Werkstatt für > Instrumentenbau entstanden Blockflöten, Panflöten, Xylophone, Trommeln und kleine Schlaginstrumente. Günther unterrichtete neben ihrer Tätigkeit als Schulleiterin Tanzpädagogik, Tanzgeschichte, Bewegungszeichnen, Bewegungslehre, Entwicklungspsychologie und Stimmbildung. Sie richtete eine Bibliothek mit Literatur zur Tanz-, Theater- und Musikgeschichte, zur Völkerkunde (heute: Kulturanthropologie), Psychologie, Pädagogik, Anatomie und Physiologie sowie zu Gymnastik und Tanz ein. Dazu kamen ein Bildprojektor, ein Schallplattenspieler und Schallplatten. Dieser Bestand spiegelt Günthers starke wissenschaftliche Interessen, von denen ihr späteres Buch „Der Tanz als Bewegungsphänomen“ (Günther 1962) und zahlreiche Aufsätze Zeugnis ablegen. Sie stand in Kontakt mit dem Psychologen Fritz Giese (1890-1935), dessen Bücher sich mit gesellschaftlichen Fragen befassen, u.a. auch mit der Bedeutung der damals aktuellen Mensendieck-Gymnastik für die Persönlichkeitsentwicklung von Frauen (Giese/Hagemann 1920 und Giese 1924).

Der Gymnastikunterricht startete mit der Mensendieck-Lehrerin (> Mensendieck-Gymnastik) Thekla Malmberg und der Tanzunterricht mit der Laban-Schülerin Frit Wehnert. Nach deren Ausscheiden führte Hertha Hackert den Tanzunterricht weiter und baute eine Tanzgruppe unter dem Namen Münchener Kammertanzbühne auf, der Vorläufer der > Tanzgruppe Günther. Ab 1927 gaben Maja Lex und Lene Hawelka Tanzunterricht. Lex arbeitete mit einer improvisierenden Pianistin zusammen, gestaltete aber den rhythmischen Aspekt ihres Unterrichts oft mit dem Spiel auf einer Rahmentrommel. Mehrere Schülerinnen (Ilse Loesch 1990, 18, Traude Schrattenecker, in: Nykrin 1989, 15) haben vom Erfindungsreichtum dieser Lehrerin und von der thematischen Vielfalt ihres Unterrichts berichtete. Ihren Durchbruch als Tänzerin und Choreographin erreichte Lex mit ihrem Tanzwerk > „Barbarische Suite“ auf dem 3. Deutschen Tänzerkongress in München 1930 (Padilla 2002, 82-85). Die Prominenz der deutschen und internationalen Tanzkritik war sich einig, dass hier ein neuer, vom Ausdruckstanz unabhängiger Tanzstil geschaffen worden war und verwendete die Begriffe „absoluter Tanz“ oder „absolute dance“ (ebd.). Lex selbst sprach später von „reiner Bewegung“ und „reinen Gesten“ (Wolf 1996). Vielfalt der Formen, Reichtum der Rhythmen und die tanztechnische Perfektion der Gruppe erregten Aufsehen (Padilla 2002, 82ff.). Es folgten Auszeichnungen bei Tanzwettbewerben in Florenz und Paris und Erfolge bei den Deutschen Tanzfestspielen 1934 und 1935 in Berlin. Bei dem 1934 aufgeführten Zyklus „Klänge und Gesichte“ zeichnete sich bereits ab, dass der auf absolut eigenwertiger Bewegung und rhythmischer Vielfalt beruhende Stil der Günther-Schule sowie die an orientalische Klänge erinnernde minimalistische Musik (> Minimalismus) Gunild Keetmans mit den ästhetischen Vorstellungen des NS-Regimes nicht konform gehen würden.

Orff unterrichtete zunächst allein > Klavier, Klavierimprovisation, seine spezielle > Dirigierübung, > Musikgeschichte und Musiktheorie. Den Klavierunterricht führte ab 1926 die Pianistin und Cembalistin Anna Barbara Speckner weiter. Sie brachte die sog. > Alte Musik in die Günther-Schule. 1929 übernahm G. Keetman nach ihrem Examen fast die gesamte Musikausbildung und unterrichtete > Blockflöte, Schlagwerk (> Perkussion, > Orff-Instrumente) und > Improvisation, aber auch > Bewegung und Bewegungsimprovisation. Im Blockflötenspiel und in der Blockflötenimprovisation entwickelte sie sich auf dem Weg des nichtakademischen, subjektgesteuerten Lernens zur Expertin (Fischer 2009, 336-370). In ihrer Persönlichkeit wurde die Einheit von Musik und Bewegung Wirklichkeit. Mit ihrem Spiel auf der Handtrommel, der sie „mit verschiedensten Anschlags- und Berührungsweisen die Geräusche oder ‚Äußerungen‘ zu entlocken (wusste), die dem Bewegungsablauf adäquat sind“ machte sie hörbar, „was sich rhythmisch in unseren tanzenden Körpern ereignete“ Loesch 1990, 16f.). Ihre große Bedeutung für die Günther-Schule und das OSW beruht sowohl auf ihren Kompositionen zu den Choreographien von M. Lex als auch auf der Erarbeitung zahlreicher Hefte für die „Elementare Musikübung“ (Ronnefeld 2002, Fischer 2009). Außerdem unterrichteten besonders qualifizierte Absolventinnen des dritten Ausbildungsjahres als Assistenzlehrkräfte.

1932 kam der aus Freiburg/Br. stammende Pianist Hans Bergese (1910-2000) an die Günther-Schule und avancierte nach einer Kurzausbildung zum Lehrer für Klavier, Blockflöte, > Pauke und > Doppelfelltrommel (vgl. Kugler 2002, 268-274). Er unterrichtete 1934-36 auch an der Günther-Schule Berlin. Durch Lernfähigkeit und Engagement wurde er neben Keetman zur tragenden Säule des Schlagwerkunterrichts auf den > Schulwerkkursen 1931-1933 und bei der Publikation des OSWs > “Elementare Musikübung“. Seine besondere Kompetenz auf der Rahmentrommel und auf der Doppelfelltrommel (Foto: Kugler 2002, 109) verdankte er einem Kurs des javanischen Tänzers Jodvana und dessen Trommelspieler 1931 in Berlin. Bergese hat acht von den 21 Heften verfasst (Kugler 2002, 116-118) und war 1936 organisatorisch für den musikalischen Beitrag der Günther-Schule zur Olympiade (> Olympia-Musik) in Berlin tätig.

Der letzte Neuzugang unter den Lehrkräften war der, aus den Kreisen der Jugendmusikbewegung kommende Musikwissenschaftler und Musikpädagoge Wilhelm Twittenhoff (1904-1969). Er unterrichtete Musikgeschichte, Musiktheorie und Blocklöte (Kugler 2002, 103) und verfasste die „Einführung in Grundlagen und Aufbau“ (Twittenhoff 1935) des OSWs. Dieser fundierte Theoriebeitrag gibt einen Überblick über alle erschienenen Hefte und Arbeitsgebiete des OSWs „Elementare Musikübung“ und skizziert musikhistorische, pädagogische und vor allem auch musikanthropologische Aspekte. Kritisiert werden muss aber, dass im letzten Abschnitt (ebd. 28 ff.) eine irreführende Verbindung zur sog. > Musischen Erziehung hergestellt wird, denn damit beginnt Twittenhoffs Anpassung an die Ideologie des NS-Erziehungsprogramms, für das er ab 1936 als Dozent in der Lehrerbildung tätig war.

Mit der Machtergreifung durch A. Hitler 1933 begannen für die Günther-Schule die äußerst schwierigen Jahre des > Nationalsozialismus. Im Rahmen der sog. Gleichschaltung wurden alle privaten Kulturinstitutionen geschlossen. Günther bekam Hinweise, dass eine solche auch ihrer Schule bevorstand (Kugler 2000, 230), denn der Musikstil mit sog. exotischen Instrumenten war ebenso verdächtig wie die Tatsache, dass Orff Texte von Franz Werfel und Bert Brecht vertont hatte, dass er Kontakte zur Münchner Komponistenavantgarde unterhielt und dass er im Austausch mit jüdischen Musikern und Autoren wie C. Sachs, K. Salomon, E. Katz und M. Seiber stand (Davenport 1995, Kugler 2000, 230 f., Haselbach 2002, 59 f.). Günther hat nie geleugnet, der NSDAP angehört zu haben und bekannte: Ich „trat im Mai 1933 in die Partei ein und sicherte damit der Schule und meinen Mitarbeitern ein ungestörtes Weiterarbeiten, soweit es die allmählich zunehmend einengenden Bestimmungen erlaubten“ (Günther 1963, in: Haselbach 2002, 60). Die unvermeidliche Folge dieser Anpassung war die Einrichtung einer Abteilung Deutsche Gymnastik und die Mitarbeit bei Fortbildungen der NS-Jugendorganisationen. Orff war kein Mitglied der NSDAP und hat sich politisch nicht betätigt, wie eine Notiz bei der Parteizentrale der NSDAP Oberbayern belegt: „Orff lebt hier sehr zurückgezogen. Er bewohnt das Haus seiner Schwiegermutter Willert, die als vermögend bezeichnet wird. Genannter hält sich viel in München auf und soll dort eine andere Wohnung haben. Am Ort betreibt er hauptsächlich musikalisches Studium (komponieren). Politisch tritt er nicht in Erscheinung“ (Kugler 2002, 43. Quelle: Bundesarchiv Berlin, Forschung M. Ronnefeld). Ab 1936 zog sich Orff von der Schule zurück und nahm nur noch an Prüfungen teil. Dass die Arbeit der Günther-Schule in keiner Weise nationalsozialistischen Vorstellungen entsprach, brachte der Kulturfunktionär R. Sonner in einem aggressiven Artikel in der offiziellen Zeitschrift „Die Musik“ zum Ausdruck (Kugler 2002, 230-33). Tanz, Musik und Pädagogik wurden einer vernichtenden Kritik unterzogen. In die gleiche Richtung weist ein Vermerk bei der NSDAP-Gauleitung Oberbayern 1942 über Orff: „Bei unserer Dienststelle bestehen Bedenken weltanschaulicher Art gegen das von ihm herausgegebene ‚Musik-Schulwerk’ und wir distanzieren uns auch von seinem musikalischen Schaffen“ (Bundesarchiv Berlin, Forschung M. Ronnefeld, in: Kugler 2002, 23).

1934 fusionierte die Günther-Schule mit der Berliner Schule für Ausdruckstanz der Wigman-Schülerin Berthe Trümpy. Beide Schulen waren an den Tanzvorführungen zur Eröffnung der Olympischen Spiele 1936 in Berlin beteiligt (> Olympia-Musik). Von der Tanzforschung wird diese Aktivität der Günther-Schule und der Auftritt von M. Lex und der Tanzgruppe Günther auf zwei Großveranstaltungen  1938 in Breslau und 1939 in München wohl mit Recht kritisiert (Müller/Stöckemann 1993, 145 ff.). Man muss Günther auch anlasten, dass sie zwei Aufsätze (Günther 1933 und 1936) mit ideologischer Ausrichtung verfasst hat. Haselbach (2002, 64) macht allerdings darauf aufmerksam, dass gleichzeitig mit dem offenbar als Huldigungsgebärde gemeinten Aufsatz „Die Stellung von Gymnastik und Tanz im neuen Deutschen Kulturaufbau“ (Günther 1933) im selben Heft der Zeitschrift „Gymnastik“ ihr qualifizierter Aufsatz „Musik und Bewegung als Einheit“ (Günther 1933a) erschien, der die Theorie des OSWs > „Elementare Musikübung“ beschreibt und der „ohne jede ideologische Orientierung … Postulate aufstellt, die ihrer Zeit weit voraus waren und über weite Passagen auch heute noch als Zielsetzung einer personen-, handlungs- und erlebnisorientierten Pädagogik … gelten können (Haselbach 2002, 64). Auch ein Bericht der Günther-Schülerin  Brigitte Bergese für die Autobiographie der Ausdruckstänzerin Ilse Loesch (Loesch 1990, 40f.) hebt Ausbildungsziele hervor, die in keiner Weise mit dem NS-Regime konform gingen: „Die Lust am Entdecken, Mut zur Entscheidung und eine allgemeine künstlerische Sensibilität Flexibilität und Mobilität, innerhalb überschaubarer Grenzen veranwortlich zu handeln“ (Loesch 1990, 140). Um Günthers Rolle im NS-Staat ausgewogen beurteilen zu können, muss ihr menschliches Verhalten als Schulleiterin berücksichtigt werden, der etwa 40 junge Frauen zur Ausbildung anvertraut waren (Haselbach 2002, 59-65). Ehemalige Günther-Schülerinnen haben beim Projekt „Treffen der Günther-Schülerinnen“ (9.3.-10.3.1998, OZM) bekundet, dass es Günther ausschließlich um die Fortführung ihrer Ausbildungsstätte ging und nicht um eine persönliche Karriere (Martens 2002). Man muss auch berücksichtigen, dass die Günther-Schule die Werkstatt für ein modernes tanzpädagogisches und musikpädagogisches Konzept war, das schon damals Individualität und Kreativität als Ziele verfolgt hat. Davon rückte man im Unterricht ebenso wenig ab wie von den offiziell heftig kritisierten Schlaginstrumenten (Haselbach 2002, 63, Kugler 2002, 230ff.). Im Sommer 1944 wurde der letzte Ausbildungsjahrgang verabschiedet und am 25. September 1944 die Schule von den NS-Behörden geschlossen. Am 7. Januar 1945 zerstörte ein alliierter Luftangriff das Gebäude und damit auch das gesamte wertvolle Inventar (Morawa 2002, 37 f.).

Bekannte Absolventinnen der Günther-Schule waren außer Maja Lex und Gunild Keetman u.a. Marianne Fuchs mit ihrer Funktionellen Entspannung (Moscovici 1991, 128-130), Gertrud Orff-Willert, Pionierin der Orff-Musiktherapie(Köllinger 2018), Ruth Opitz, Musikdozentin an der Sporthochschule München-Grünwald, Lola Harding-Irmer, Lektorin an der Hochschule für Leibesübungen und an der Universität in Sidney (Widmer 2002), die Choreographin Gertrud Wagner (Cameron 1992, 286-288) sowie die Ausdruckstänzerin Ilse Loesch (Loesch 1990).

 

Literaturverzeichnis der OSG und COS: Kugler 2000, Haselbach 2002, Padilla 2002, Kugler 2002, Ronnefeld 2002, Köllinger 2018

Ergänzende Literaturhinweise:

Abraham, Anke/Hanft, Koni (Hg): Maja Lex. Ein Porträt der Tänzerin, Choreographin und Pädagogin. Köln 1986

Cameron, Theresa: The Tannhäuser Bacchanale in Bayreuth: Realisations of Wagner’s Vision through Qualities of Ausdruckstanz, in: Oberzaucher-Schüller, Gunhild (Hg.): Ausdruckstanz. eine mitteleuropäische Bewegung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wilhelmshaven 1992, 278-293

Davenport, Mark: Carl Orff: The Katz Connection, in: American Recorder Vol. 36, Sept. 1995, 7-15, 34-39

Giese, Fritz/Hagemann, Hedwig (Hg.): Weibliche Körperbildung und Bewegungskunst nach dem System Mensendieck. München 1920, 1922, 1924

Giese, Fritz: Körperseele. Gedanken über persönliche Gestaltung. München 1924

Günther, Dorothee: Die Stellung von Gymnastik und Tanz im neuen deutschen Kulturaufbau, in: Gymnastik 8 (1933), Heft 7/8, 104-108

Günther, Dorothee: Die barbarische Suite (1931), Nachdruck in: Kugler 2002, 139-143

Günther, Dorothee: Wiedergeburt des deutschen Tanzes (1936), in: Kugler 2002, 163-167

Günther, Dorothee: Der Tanz als Bewegungsphänomen. Reinbek 1962

Lex, Maja: Die Herkunft des Elementaren Tanzes – Ein Zeitdokument, in: Padilla 1990, 245-250

Loesch, Mit Leib und Seele. Erlebte Vergangenheit des Ausdruckstanzes. Berlin 1990

Martens, Annalisa: Die letzten Jahre der Günther-Schule, in: Kugler 2002, 271-275

Morawa, Christine: Kaulbachstr. 16 – aus der Geschichte des Hauses, in: Kugler 2002, 27-40

Moscovici, Hadassa K.: Vor Freude tanzen, vor Jammer halb in Stücke gehen. Pionierinnen der Körpertherapie. Hamburg 1989

Müller, Hedwig/Stöckemann, Patricia: „...jeder Mensch ist ein Tänzer.“ Ausdruckstanz in Deutschland zwischen 1900 und 1945. Gießen 1993

Nykrin, Rudolf: Notizen aus einem Gespräch mit Traude Schrattenecker, in: Orff-Schulwerk Informationen 43, Sommer 1989, 15-18

Padilla, Graziela: Inhalt und Lehre des Elementaren Tanzes, in: Bannmüller, Eva/Röthig, Peter (Hg.): Grundlagen und Perspektiven ästhetischer und rhythmischer Bewegungserziehung. Stuttgart 1990, 245-271

Selden, Elizabeth: Maja Lex, in: Dies., The Dancers Quest. Essays on the Aesthetic of Contemporary Dance. Berkeley Cal. 1935, 13-109, Nachdruck in: Kugler 2002, 204-208

Widmer, Manuela: Die Schülergeneration – Ruth Opitz und Lola Harding-Irmer, in: Kugler 2002, 121-138

Wolf, Dagmar: Maja Lex. Tänzerin, Choreographin und Pädagogin der reinen Gesten, in: Tanzdrama 1996, H. 34, 15-35

 

Medien:

Kallós, Coloman (Videodokumentation) / Widmer, Manuela (Kommentar): Die Günther-Schule (1936-1944). Ein Treffen ehemaliger Günther-Schülerinnen vom 8.-11. März 1998 im Orff-Zentrum München. VHS Video, Orff-Zentrum München

Erstellt am 21.01.2020
Copyright 2020 by Michael Kugler